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24/7 Notfall-Hotline

Erste-Hilfe: Ransomware & Hacking

Verdacht auf Ransomware oder aktiven Angriff? Jede falsche Handlung kann die Datenverschlüsselung beschleunigen oder eine spätere Rettung unmöglich machen.

1. Isolation (Ausbreitung stoppen)

Netzwerkkabel SOFORT ziehen

Trennen Sie alle LAN-Kabel am betroffenen Gerät und am Server/Switch. Ransomware sucht aktiv im Netzwerk nach weiteren Zielen (Shares, Backups).

WLAN deaktivieren (Hardware/Router)

Schalten Sie WLAN am Gerät aus (Flugmodus) oder ziehen Sie im Notfall den Stromstecker des Routers, um den Datenabfluss (Exfiltration) zu stoppen.

Geräte NICHT herunterfahren (Kritisch!)

Unterbrechen Sie die Stromversorgung nicht gewaltsam, sofern nicht anders angewiesen. Ein harter Abbruch kann das Dateisystem beschädigen und eine spätere Entschlüsselung unmöglich machen.

2. Status quo sichern (Keine Schreibzugriffe!)

FOTOS statt Screenshots machen

Fotografieren Sie Fehlermeldungen und Erpresser-Notizen ("Readme.txt") mit dem Handy ab.
Erstellen Sie keine Screenshots am PC! Das Speichern ist ein Schreibzugriff, der Beweise zerstört.

Keine Anmeldeversuche / Passwörter eingeben

Loggen Sie sich nicht ein, um "nachzusehen". Angreifer nutzen oft Keylogger, um Ihre Admin-Passwörter abzufangen und Rechte auszuweiten.

3. Kommunikation & Alarmierung

IT-Administrator / Dienstleister kontaktieren

Informieren Sie sofort Ihre IT (telefonisch!). Diese muss zentrale Konten (Active Directory) sperren und globale Passwort-Resets vorbereiten.

Keine internen Mails/Chats nutzen

Gehen Sie davon aus, dass der Angreifer mitliest. Nutzen Sie für die Alarmierung von Geschäftsführung und IT ausschließlich externe Wege (Handy, Signal/WhatsApp).

Datenschutzbeauftragten vorwarnen

Bei Ransomware fließen oft Daten ab. Die 72-Stunden-Frist für die Meldung nach DSGVO beginnt ab Kenntnisnahme.

TÖDLICHE FEHLER (NICHT TUN!):